DTM

René Rast siegt souverän am Norisring

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Rene Rast Norisring DTM 2019
Copyright: Audi

Im Samstagsrennen der DTM auf dem Stadtkurs in Nürnberg fiel der DTM-Champion von 2017 am Start von Position drei mit einem abgewürgten Motor ganz ans Ende des Feldes zurück, nutzte eine frühe Safety-Car-Phase allerdings geschickt für ein kluges taktisches Manöver, das ihn an die Spitze brachte. Für Furore sorgte auch DTM-Neuling Aston Martin. Daniel Juncadella (ESP) fuhr in einem turbulenten, action-reichen Rennen zwischenzeitlich auf der vierten Position – beendete Lauf eins des Wochenendes auf Platz sechs.

Um die Podiumsplätze kämpften derweil Nico Müller (SUI, Audi) und Joel Eriksson (SWE, BMW). Die Reihenfolge entschied sich nach einem rundenlangen und äußerst sehenswerten Kampf erst in der allerletzten Kurve, als Polesitter Müller sich am lange Zeit auf Platz zwei fahrenden Eriksson vorbeiquetschte. Rang vier ging an Loïc Duval (FRA, Audi), Fünfter wurde Bruno Spengler (CDN, BMW).

Fluch eindrucksvoll besiegt: erste Norisring-Punkte mit Triumph am Norisring

Die Geschichte des Tages schrieb René Rast. Vor dem ersten Durchgang auf dem Norisring zwischen Dutzendteich und Alpha-Kurve bisher noch ohne Punkte in seiner DTM-Karriere, besiegte Rast seinen Norisring-Fluch nachhaltig. Mit dem dritten Saisonsieg baute der Spitzenreiter der Gesamtwertung seine Führung in der in der Tabelle aus. Und das mit dem dominantesten Sieg in der Norisring-DTM-Geschichte: 34,4 Sekunden betrug sein Vorsprung im Ziel. 2014 hatte Robert Wickens (CDN, Mercedes-Benz) Jamie Green (GBR, Audi) mit 23,906 Sekunden Vorsprung besiegt.

Sören Pröpper
Motorsport und Formel-1 Fan seit den frühen 90er Jahren, hat Nigel Mansell noch im Williams gesehen und freut sich über fetten V8 Sound.

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