DTM

High Five: Spengler Rekordsieger am Norisring

0
Bruno Spengler DTM
Copyright: BMW

Schlüssel zum Erfolg: ein brillanter Start und eine clevere Taktik auf dem einzigen Stadtkurs im Kalender der DTM. Bevor der Kanadier rund eine Woche nach dem kanadischen Nationalfeiertag die Siegertrophäe von Albert II., Fürst von Monaco, in Emfpang nehmen durfte, war harte Arbeit angesagt. Zwar zog der BMW-Fahrer seiner starken Konkurrenz aus dem Audi-Lager Zug um Zug davon, jedoch sorgte leichter Regen für eine knifflige Strategie-Frage: Wann ist der Pflichstopp zur rechten Zeit gesetzt? Werden Regenreifen gebraucht? Wurden sie nicht – und Spengler siegte erstmals seit zwei Jahren in der DTM. Der bislang letzte Erfolg war ihm 2017 auf dem Norisring gelungen. Mit insgesamt fünf Siegen ist Spengler nun der DTM-Fahrer, der am häufigsten in Nürnberg gewonnen hat.

Audi-Dreierpack auf den Plätzen zwei, drei und vier

Den Kampf um die zweite Position entschied Jamie Green (GBR, Audi) für sich und nahm als Belohnung dafür den Pokal vom Ministerpräsidenten Bayerns, Dr. Markus Söder, bei der Siegerehrung entgegen. Besonders hitzig ging es im Kampf um Rang drei zu: Robin Frijns (NED, Audi), Philipp Eng (AUT, BMW) und Loïc Duval (FRA, Audi) zählten zu den Bewerbern, das Rennen jedoch machte Mike Rockenfeller (GER, Audi).

Nicht ganz nach Plan verlief der zweite Lauf auf dem Norisring für die beiden Meisterschaftsführenden, René Rast (GER, Audi) und Nico Müller (SUI, Audi), die sich auch die erste Startreihe teilten, sich jedoch bei der ersten Durchfahrt der S-Kurve leicht berührten. Die Konsequenz: Dreher für Rast, Durchfahrtsstrafe für Müller – und am Ende die Positionen sieben und acht. Daniel Juncadella (ESP) fuhr als Zehnter wie schon am Samstag in die Punkteränge und war damit erneut der bestplatzierte Fahrer von R-Motorsport/Aston Martin. Rast führt die Meisterschaft mit 127 Zählern weiterhin an, Müller hat als Zweiter 102 Punkte, Eng als Dritter 101.

Sören Pröpper
Motorsport und Formel-1 Fan seit den frühen 90er Jahren, hat Nigel Mansell noch im Williams gesehen und freut sich über fetten V8 Sound.

René Rast siegt souverän am Norisring

Vorheriger Artikel

VLN: Mit Volldampf aus der Pause zurück

Nächster Artikel

You may also like

More in DTM

Comments

Comments are closed.