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DTM 2019: Kein Rosberg, keine 300km/h aber jede Menge Spaß

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Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
Foto: Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

Nico Rosberg wird nicht in der DTM 2019 starten – hatte jetzt auch niemand erwartet, bis der Ex-F1-Weltmeister selbst publik machte, dass Dieter Gass von Audi ihm einen Gast-Startplatz angeboten hatte. Rosberg erklärt auch direkt, wieso er es nicht machen wird: „Zu meiner Formel-1 Zeit musste ich so viel für meine Arme und Hände trainieren – das ist einfach nicht mehr da.“

Weiterhin da und auch weiterhin im Audi-DTM-Flitzer unterwegs ist dafür Mike Rockenfeller, der sich nach den ersten Tests zu einer starken Aussage hinreißen ließ: Die DTM Fahrzeuge würden in der neuen Saison 300km/h erreichen. Mit 600 PS, einem 4-Zylinder-Turbomotor und DRS hatte sich der 35-jährige zunächst Tempi jenseits der 300er-marke erhofft, rudert nun aber doch zurück.

„Laut dem, was ich jetzt so gehört habe, wird es knapp“, sagt er vor dem finalen Test am Lausitzring vom 15. bis 18. April. „In Fuji müsste es gehen. Da halte ich Wort. In Hockenheim? Ich glaube, es wird eng. Ich habe am Anfang aber wirklich daran geglaubt“, so der Audi-Pilot weiter.

René Rast scheinen die 300km/h gar nicht zu interessieren, bei jedem Gespräch über die anstehende Saison und die neuen Rahmenbedingungen grinst der Audi-Fahrer. „Die Autos sind durch die Leistung brachialer. Als Fahrer muss man mit dem Auto noch mehr kämpfen. Durch den höheren Reifenabbau wird das Auto auch schneller instabil“, gibt er bei Auto Bild Motorsport zum Besten und ergänzt „Wenn sich die volle Leistung entlädt, hat man sofort ein Grinsen im Gesicht. Die Leistung ist wirklich spürbar.“

Angesprochen auf die Änderungen an den Fahrzeugen und den Ausstieg von Mercedes erklärt Rast: „Es gibt neue Motoren mit viel mehr Leistung, einen neuen Sound und einen neuen Hersteller: Das kann nur ein geiles Jahr werden.“ Außerdem gibt er eine erste Einschätzung zum Kräfteverhältnis in der kommenden Saison: „Es sah von außen nicht verkehrt aus, was BMW gemacht hat. BMW und Audi dürften auf einem ähnlichen Niveau unterwegs sein.“

Sören Pröpper
Motorsport und Formel-1 Fan seit den frühen 90er Jahren, hat Nigel Mansell noch im Williams gesehen und freut sich über fetten V8 Sound.

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