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Nürburgring Langstrecken-Serie startet in die Saison 2020

Copyright: Jan Brucke / VLN

Die 51. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy ist am 27. Juni die erste Motorsportveranstaltung in Deutschland nach dem Corona-Lockdown und läutet die erste NLS Saison ein.

141 Rennfahrzeuge werden am Samstag pünktlich um 12 Uhr die schönste und schwierigste Rennstrecke der Welt unter die Räder nehmen. Mit dabei ist alles, was Rang und Namen hat. Eines werden die Protagonisten jedoch schmerzlich vermissen: die Fans an der Strecke und im Fahrerlager.

„Das ist eine schwierige Situation“, sagt Christian Stephani, Geschäftsführer VLN VV GmbH & Co. KG. „Normalerweise würden wir jetzt die Zuschauer dazu auffordern, am Samstag möglichst zahlreich an den Nürburgring zu kommen, um gemeinsam mit uns ein Motorsportfest par excellence zu feiern. Aktuell machen wir allerdings leider genau das Gegenteil und bitten alle ausdrücklich, daheim zu bleiben.“

Um den Zuschauern das Auftaktrennen bestmöglich nach Hause zu transportieren, wird der Livestream – unter anderem ab 08:15 Uhr auf www.VLN.de und YouTube – mit der Goodyear-Fanzone weiter aufgewertet. Stephani: „Geplant sind Gewinnspiele und Interaktion über unsere Social-Media-Kanäle. In der Goodyear-Lounge werden unsere beiden Moderatoren Patrick Simon und Oliver Martini auch Interviewgäste empfangen. Die Fans können sich an den heimischen Bildschirmen also nicht nur auf jede Menge Rennaction gefasst machen, sondern dank unseres Partners Goodyear auch auf ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm.“

Das erste NLS-Rennen 2020 findet in Zeiten der Corona-Pandemie unter besonderen Voraussetzungen statt. Ein umfangreiches Hygienekonzept der VLN, das gemeinsam mit der ILN (Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring) verfeinert wurde, ist der Grundstein für die Durchführung. Neben dem Verbot von Zuschauern an der Rennstrecke und der strikten Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln, ist vor allem die Boxengasse ein Novum.

Um Kontakte zu minimieren, wurden im Fahrerlager des Nürburgrings mit Betonelementen insgesamt 71 Parzellen mit einer Größe von 6 x 20 Metern aufgebaut, in denen die Teams voneinander getrennt und unter freiem Himmel an den Rennfahrzeugen arbeiten können. Der Fahrweg beim Boxenstopp führt durch die normale Boxeneinfahrt, dann durch Box 1 in das Fahrerlager, in einer Schleife mit Wendekreisel durch das Fahrerlager hindurch und durch Box 2 wieder in die normale Boxengasse zurück, wo schließlich vor der Ausfahrt auf die Rennstrecke getankt werden kann.

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