Sebastien Bourdais gewinnt 12 Stunden von Sebring

JDC-Miller MotorSports gewinnt die 12 Stunden von Sebring mit Bourdais, Vautier und Duval.

21. März 2021
Sebastien Bourdais gewinnt 12 Stunden von Sebring
Foto: Michael Levitt / IMSA

Die rein französische Fahrerpaarung gewinnt das IMSA Rennen bei den 12 Stunden von Sebring mit 1,4 Sekunden Vorsprung vor dem #55 Mazda DPi von Bomarito, Jarvis und Tincknell. Dabei musste Schluss-Fahrer Bourdais ein wahres Meisterstück vollbringen: Nach dem letzten Re-Start knapp 19 Minuten vor Rennende löste sich das oberste Element seines Heck-Spoilers und der Franzose musste den knappen Vorsprung ins Ziel retten. Das Auto mit der Startnummer 5 führte nur 28 Runden – alle in den letzten 31 Runden des Rennens.

„Ich hatte wirklich Glück, dass ich es in Turn 17 nicht vergeigt habe, bevor ich die Korrekturen vorgenommen habe“, sagte Bourdais. „Das war eine sehr, sehr knappe Angelegenheit. Gleichzeitig hatte ich zum Glück genug Abstand zu Tincknell, so dass er uns nicht mehr überholte, als ich mich wieder sammeln konnte. Ich wusste nicht, dass es der Heckflügel war, bis ich aus dem Auto stieg, aber ich wusste, dass aerodynamisch etwas passiert war.“

Ex-Formel-1 Pilot Kevin Magnussen hatte gemeinsam mit seinen Teamkollegen Renger van der Zande und Scott Dixon wieder kein Glück und landete in seinem Chip Ganassi Cadillac auf Platz 6.

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In der GT Klasse sicherte sich Porsche mit der Nummer 79 (Mathieu Jaminet, Matt Campbell, Cooper MacNeil) den Sieg vor BMW mit Nummer 25 (Connor De Phillippi, Bruno Spengler, Philipp Eng). John Edwards (USA), Jesse Krohn (FIN) und Augusto Farfus (BRA) komplettierten das Podium im #24 BMW M8 GTE auf Platz drei.

Knapp 2 Stunden vor Rennende sah es für den #24 BMW gar nicht gut aus: Bei einem Boxenstopp entwickelte sich plötzlich ein recht großes Feuer, das jedoch unter Kontrolle gebracht wurde und offenbar keine weiteren Auswirkungen auf die Renntauglichkeit des Autos hatte. Der Porsche 911 RSR fuhr bei den 12 Stunden von Sebring zum vierten Mal in Folge auf Platz eins ins Ziel.

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