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Wie die Formel-1 Saison 2020 aussehen könnte

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Vier Rennen sind bereits „verschoben“, wie kann die Formel-1 Saison 2020 aussehen? Ein Ausblick.

Australien, Bahrain, Vietnam, China – alle Rennen zum Beginn der Saison sind „verschoben“, aktuell wohl eher abgesagt – das will bei der F1 und FIA aber noch niemand sagen, was wohl versicherungstechnische Gründe haben dürfte, schließlich geht es um hohe Antrittsgelder.

Was noch niemand wirklich wahrhaben will: Auch die ersten drei Rennen in Europa hängen am seidenen Faden: Niederlande, Spanien, Monaco. In Monaco wurde ein Tennis-Turnier kurz vor dem Grand Prix bereits jetzt gestrichen, warum sollte eine Woche später der Formel-1 Zirkus am Mittelmeer stattfinden?

Aktuell erscheint ein Formel-1 Auftakt in Baku realistisch – der Termin 7. Juni scheint noch weit genug weg, sodass sich die Corona-Situation auf der Welt entspannten könnte.

Aufgrund des bis dahin „entspannten“ Lebens der Piloten und Mechaniker wäre es möglich, dass Rennen nicht im 2-Wochen-Abstand sondern nur mit einer Woche Pause abgehalten werden. Außerdem könnten die Donnerstage als Anreise-Tage auf Freitag verlegt werden, die freien Trainingssitzungen am Freitag gestrichen werden und die Rennwochenenden damit insgesamt verkürzt werden.

Am Ende des Jahres könnte es zu einem Wiedersehen in Australien kommen: Warum nicht den Grand Prix von Melbourne als würdevollen Rahmen für den Saisonabschluss nutzen. In der Zwischenzeit muss man sehen, wie viele der abgesagten Rennen in einen deutlich strafferen Formel-1 Kalender 2020 gepackt werden können.

Angesichts der Situation der Tausenden Erkrankten weltweit mag eine solche Aussicht unwichtig erscheinen, am Ende des Tages ist die Formel-1 aber ein Geschäft und die Teams sind darauf angewiesen, dass Rennen gefahren werden und Preisgelder verteilt werden.

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