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Ferrari-Konkurrenten drohen der FIA

Foto. imago images / HochZwei

Nach Ferrarigate organisiert sich jetzt Widerstand der Ferrari-Konkurrenten gegen das geheime Abkommen zwischen Ferrari und der FIA.

Nachdem Ferrarigate am Ende der Testfahrten hohe Welle schlug – wir thematisieren den Fall ausführlich in unserem Podcast #3 – macht sich nun Widerstand breit in der Formel-1.

Alle Teams, die nicht mit Ferrari-Motoren beliefert werden, haben ein gemeinsames Statement abgegeben und drohen der FIA mit rechtlichen Schritten bezüglich des „privaten Abkommens“ zwischen Ferrari und der FIA.

Die Erklärung der Teams im Wortlaut:

Wir, die unterzeichnenden Teams, waren überrascht und schockiert über die Erklärung der FIA vom Freitag, dem 28. Februar, über den Abschluss der Untersuchung der Scuderia Ferrari Formel 1 Power Unit.

Eine internationale Sportregulierungsbehörde hat die Verantwortung, mit den höchsten Standards der Unternehmensführung, Integrität und Transparenz zu handeln.

Nach monatelangen Ermittlungen, die die FIA nur aufgrund von Fragen anderer Teams durchgeführt hat, lehnen wir es entschieden ab, dass die FIA eine vertrauliche Vereinbarung mit Ferrari zum Abschluss dieser Angelegenheit trifft.

Daher erklären wir hiermit öffentlich unsere gemeinsame Entschlossenheit, in dieser Angelegenheit eine vollständige und ordnungsgemäße Offenlegung anzustreben, um sicherzustellen, dass unser Sport alle Konkurrenten fair und gleichbehandelt. Wir tun dies im Namen der Fans, der Teilnehmer und der Interessenvertreter der Formel 1.

Darüber hinaus behalten wir uns das Recht vor, im Rahmen des ordnungsgemäßen Verfahrens der FIA und vor den zuständigen Gerichten Rechtsmittel einzulegen.

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