Formel-1

Haas arbeitet an Lösung für Rennpace

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Foto: Andy Hone / HAAS F1
Foto: Andy Hone / HAAS F1

Es ist ein offenes Geheimnis im Formel-1 Zirkus: Haas hat ein starkes Auto – aber nur in der Qualifikation. Sobald bei den bisherigen drei Rennen die Lichter der Startampel ausgegangen sind, waren die Haas-Fahrer in der Defensive und mussten ihre hart erarbeiteten Qualifying-Resultate verteidigen – was bisher nicht gelang.

Sowohl Teamchef Günther Steiner als auch Fahrer Romain Grosjean haben dieser Tage in der Presse bestätigt, dass der Grund für die schlechte Performance mit der Betriebstemperatur der Reifen zu tun hat. Der Franzose sagte, dass man die Reifen in den Rennen einfach nicht ans Arbeiten kriegt und das richtige Temperaturfenster nicht erreicht.

Im Qualifying ist Grosjean von dem Auto begeistert – jeder kann die Pace des Wagens sehen, von der dann im Rennen aber nicht viel übrig bleibt: „Das Gripniveau sinkt, im Qualifying haben wir noch eine gute Haftung, auf frischen Reifen ist das Auto super. Doch wenn wir ins Rennen steigen, dann verlieren wir Grip und alles wird sehr viel komplizierter. Das ist derzeit unser grösstes Problem und es hängt wohl mit der Art und Weise zusammen, wie wir die Reifen einsetzen. Noch haben wir dieses Problem nicht gelöst, deshalb ist das ist unsere wichtigste Aufgabe in den nächsten Rennen.“

Teamchef Steiner gab zu Protokoll: „Wir haben im zweitägigen Bahrain-Test viel gelernt und verstehen das Problem, aber wir konnten für die kommenden Rennen nicht rechtzeitig eine entsprechende Lösung finden, denn diese muss erst entwickelt werden.“

Klassischerweise bringen die Formel-1 Teams zum ersten Europa-Rennen in Barcelona die ersten größeren Updates mit – hoffen wir für das sympathische Team von Netflix-Star Steiner, dass hier auch die Reifen-Temperatur in den Griff zu kriegen ist.

Das nächste Formel-1 Rennen findet am 28. April in Baku statt, die Europa-Premiere dann am 12. Mai in Barcelona.

Sören Pröpper
Motorsport und Formel-1 Fan seit den frühen 90er Jahren, hat Nigel Mansell noch im Williams gesehen und freut sich über fetten V8 Sound.

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